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20 Jahre VTIS – Interview mit Dirk Scheer

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Vor genau 20 Jahren wurde die VTIS GmbH (damals unter anderem Namen) gegründet. In 20 Jahren hat sich viel getan. Das Unternehmen ist gewachsen und hat sich in der Videotechnik-Branche etabliert. Das folgende Interview mit Firmengründer Dirk Scheer gibt einen kleinen Einblick in die Gründungsphase, wichtige Meilensteine und eine Aussicht auf die Zukunft der Firma.

Was hast Du vor VTIS gemacht?

Damals war ich noch bei der Firma Videotronic West als Vertriebsleiter tätig. Eigentlich kann man sagen, dass sich dort die deutsche „Szene“ der Videotechnik gegründet hat. Ich kenne viele Leute die damals bei Videotronic gearbeitet haben und jetzt erfolgreich Videotechnik machen.

Wann hattest Du den Entschluss gefasst eine eigene Firma zu gründen?

Alles hat mit mir und einem Geschäftspartner angefangen. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern. Es war ein verregneter Tag auf der A46 — Dauerbaustelle. Da kam mir die Idee in die Selbständigkeit zu gehen. Das habe ich dann meinem Geschäftspartner vorgeschlagen und schon ging es los. Am Montag den 30.06.1997 haben wir angefangen, das war sozusagen die Geburtsstunde der VTIS GmbH.

Wie ging es ab da weiter? 

Unser erstes Büro war ein umgebauter Pferdestall, klingt schlimmer als es ist, weil wir hatten immerhin eine Kaffeemaschine und ein Kühlschrank. In diesem 10 qm großen Büro haben wir uns einen PC und ein Telefon geteilt und hatten auch nur ein Auto. Innerhalb weniger Monate haben wir uns dann enorm vergrößert. Größeres Büro, Lagerräume, die Geschäfte liefen sehr gut. Das lag auch am direkten Kontakt zu den Kunden, den wir durch Videotronic hatten.

Unser Geschäftsmodell damals war reine Distribution von Videotechnik. Natürlich haben wir auch für Kunden geplant und beraten, der Großteil war aber Einkauf und Verkauf. Nach einigen Jahren haben wir uns dann auch entschlossen den Standort zu wechseln und uns ein eigenes Firmengebäude zu bauen. Das haben wir in Dortmund Derne gemacht. Nicht aus Zufall. Ich bin gebürtig aus Derne und bin meiner Heimat sehr verbunden, daher fiel mir die Entscheidung leicht.

Wie hat sich das Geschäft seit den Anfangsjahren verändert? 

Wir haben immer mehr Großkunden gewinnen können. Wir haben außerdem als eine der ersten Firmen in Deutschland Netzwerkkameras von Axis eingesetzt. Das führte dazu, dass wir uns immer weiter im technischen Bereich spezialisierten. Uns war es wichtig technisches Knowhow weiterzugeben und nicht einfach nur zu verkaufen. Wir haben da einfach gemerkt, dass viele unserer Kunden nicht die Möglichkeit hatten unsere Produkte in Betrieb zu nehme und haben darin eine Marktchance gesehen. Inbetriebnahme, Planung und Beratung rückten immer weiter in den Fokus und so haben wir langsam sukzessive unseren Status als Video-und IP- Spezialist ausgebaut.

Was macht die Firma heute besonders?

Die Mitarbeiter. Ganz klar. Wir versuchen unseren Leuten viel Freiraum zu geben sich selbst zu entfalten. Ich glaube das ist heute wichtig. Deswegen geben wir z.B. unseren Auszubildenden viel an die Hand, damit sie Selbstständigkeit lernen können und nie aufhören dazuzulernen. Das ist im Bereich Videotechnik und Netzwerktechnik enorm wichtig. Hinter der Marke VTIS verbergen sich im Endeffekt viele Mitarbeiter, die gemeinsam zum Erfolg der Firma beitragen. Das macht uns besonders.

Kannst Du in wenigen Sätzen zusammenfassen, was heute das Kerngeschäft der VTIS ist?

Das kann ich eigentlich in einem Satz machen: Wir machen Videotechnik! Ich meine das sagt eigentlich unser Name schon aus. VTIS = Videotechnik Infosystems. Für uns steht alles im Vordergrund was man mit dem heutigen Stand der Technik mit Kameras machen kann. Detektion, Thermografie, es gibt zahlreiche Disziplinen in diesem Bereich. Wir vereinen diese unzähligen Möglichkeiten zu einfachen, verständlichen Lösungen für unsere Kunden.

Wie steht es um die Branche?

Ich denke die Branche hat auf jeden Fall ein starkes zukünftiges Potenzial. VIlt größer als wir uns das jetzt noch vorstellen können. Wir sehen ja, dass durch die Netzwerktechnik alles miteinander verschmilzt und im Endeffekt wird die Kamera als Hauptdarsteller überbleiben. Kameras sind ja heute schon in der Lage komplexe Aufgaben zuverlässig auszuführen, sei es Gesichtserkennung, Identifizierung oder sogar Frühbranderkennung.

Das wird mit der Entwicklung besserer Software- und Hardware noch viel mehr werden. Alleine schon das Potenzial was über reine Sicherheitsmaßnahmen hinausgeht wie z.B. Datenerhebung für das Marketing. Weltweit sind Millionen Kameras in Einkaufszentren und Läden installiert. Findet man ein weg diese zu nutzen, könnte dort ein Milliardengeschäft lauern. Das passiert schon heute. Es gibt Firmen, die sich alleine auf Datenauswertung mittels Video konzentrieren. Ich denke die Zukunft der Branche ist zum Teil auch heute schon sichtbar.

Wie soll es für die VTIS weitergehen?

So weiter wie bisher. Wir müssen wachsen und unseren Status, die Marke VTIS als Videospezialist, weiter ausbauen. Wir müssen bestehende Netzwerke vertiefen, um auf dem Markt agil zu bleiben. Grundsätzlich ist es für uns sehr wichtig schnell zu reagieren. Das ist auch einer der großen Vorteile der VTIS. Viele Konzerne oder große Unternehmen können aufgrund Ihrer Strukturen einfach nicht so schnell und präzise auf Kundenwünsche eingehen wie wir. Natürlich spielt uns auch die Tatsache in die Karten, dass ein erheblicher Teil unserer Dienstleistungen standortunabhängig ist. Viele Sachen können wir inzwischen von der Zentrale aus direkt erledigen, ohne zum Kunden fahren zu müssen. Das spart allen Beteiligten Zeit und Geld. Hier sehen wir großes Potential.

Die Videotechnik entwickelt sich rasant weiter, die ganzen Neuerungen haben aber auch zur Folge, dass das ganze Thema komplizierter und „größer“ wird und hier kommen wir ins Spiel. Als Experte auf dem Gebiet netzwerkbasierter Sicherheitslösungen. Das sind wir heute, das müssen wir aber auch in Zukunft bleiben.

Danke für das Interview.

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