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VTIS zu Besuch bei Hikvision

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VTIS zu Besuch bei Hikvision

Dirk Scheer (Geschäftsführung VTIS GmbH) und Katrin Gebhardt (Prokuristin VTIS GmbH) waren zu Besuch bei Hikvision in Hangzhou und haben sich ein Bild vom Unternehmen, der Produktion und den verschiedenen Prozessen gemacht. Wir haben mit Dirk Scheer ein kleines Interview geführt und die interessantesten Eindrücke aus China in diesem Beitrag festgehalten.

Dirk, wieso bist du auf diese Reise gegangen?

Wir wurden vor einigen Wochen gefragt ob wir nicht Interesse hätten, uns einmal direkt vor Ort ein Bild von den Strukturen und der Arbeit von Hikvision zu machen. Selbstverständlich haben wir direkt zugesagt, da wir als Systemhaus und Integrator natürlich auch an der Produktion und den Arbeitsabläufen eines Herstellers interessiert sind. Wann bekommt man schon einmal die Chance, ein Unternehmen von der Quelle bis zur Senke direkt und vor Ort zu betrachten?! Wir legen sehr großen Wert auf die Auswahl unserer Lieferanten und wollen natürlich auch gerne einmal hinter die Kulissen schauen.

Wir aus dem europäischen Markt haben ja einige Vorurteile gegenüber Produkten und Herstellern aus Asien. Kannst du irgendwelche Vorurteile bestätigen?

Natürlich gibt es immense Vorurteile gegenüber Herstellern aus Asien im deutschen und europäischen Markt. In erster Linie werden folgende Argumente immer genannt.

– Die bauen doch nur alles nach
– Das ist mindere Qualität
– Die wollen doch nur die Preise nach unten fahren um Marktanteile zu bekommen

Gut, auch wir hatten diese Vorurteile, können aber jetzt das Ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Wenn man Hikvision im Ganzen betrachtet, ist es ein modernes High-Tech Unternehmen. Hier bringen zwar die Kameras den Hauptumsatz, jedoch werden Konzepte entwickelt, die alle Komponenten miteinander soweit verzahnen, dass am Ende nicht die Komponente, sondern die Lösung und deren Nutzen für den Betreiber im Vordergrund steht. Selbstverständlich ist der asiatische Markt mit unserem hier in Europa in keiner Weise zu vergleichen. Datenschutzbestimmungen wie bei uns gibt es nur im Ansatz, so dass personenbezogene Daten leichter zu verarbeiten sind. Gesichtserkennung oder Kennzeichenerkennung im öffentlichen Raum sind dort gang und gebe und stellen absolut kein Problem dar.

Gibt es etwas, was dich auf dieser Reise besonders beeindruckt hat?

Beeindruckend ist die „Power“ in Asien. Die ist uns direkt aufgefallen. An allen Ecken und Enden wird gebaut und gestaltet. Hangzhou ist das Silicon Valley Chinas und das spürt man überall. Hier ist die Zukunft, hier werden Technologien erforscht und neue Ideen umgesetzt.

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Man sagt ja gerne, dass China das Land des Lächelns ist. Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Das kann ich absolut bestätigen. Mir ist schon gleich am Anfang die Freundlichkeit der Menschen aufgefallen. Fragen werden dort gerne und vor allem mit einem Lächeln beantwortet.

Was hat dich besonders begeistert?

Beim Besuch der Produktionsstätte kommt man bei den Dimensionen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Insgesamt produziert Hikvision pro Tag um die 185.ooo Kameras. Das ist eine Zahl, die unglaublich erscheint. Im Werk werden mit modernster Technik Produktion und Arbeitsabläufe abgearbeitet. Überrascht war ich, dass trotz eines so großen Potentials an Arbeitskräften, sehr viele Roboter für einfache Arbeiten wie das Transportieren von Halbteilen innerhalb der Produktionsstätte genutzt werden. Wer hier „Hilfsarbeiter“ sucht ist verkehrt! Die Mitarbeiter sind sehr qualifiziert ausgebildet und hoch motiviert. Teamwork ist das A und O! Der Einzelne ist nur so gut wie das Team.

Und wie sieht es mit der Qualität der Produkte aus? Man sagt ja immer, dass man sich von „Made in China“ fernhalten soll (Augenzwinkern).

Die Qualität der Produkte ist überdurchschnittlich hoch, so dass hier ganz klar das Argument „die produzieren nur minderwertige Sachen“ nicht gilt! Die Qualität übertrifft die gewohnten Standards um ein Vielfaches! Jede Kamera wird nicht nur stichprobenweise getestet! Jede Kamera wird ausgiebig mehrfachen und ausgeklügelten Test unterzogen. Bei der kleinsten Abweichung werden defekte oder von der Norm abweichende Geräte aussortiert und nachgearbeitet. Gerade der Bereich Qualitätskontrolle ist beeindruckend ausgeprägt.

Gab es auch Dinge, die Dir vielleicht nicht so gut gefallen haben?

Klares JA! Also, das Essen in China ist schon etwas gewöhnungsbedürftig und hat mit „unserem Chinesen“ um die Ecke aber auch gar nichts zu tun! Frisch hat hier halt eine ganz andere Bedeutung! Frisch heißt, dass der Fisch den man serviert bekommt, beim Betreten des Restaurants noch lustig in seinem Aquarium herumgeschwommen ist!

Außerdem werde ich mir bei der nächsten Reise, die in jedem Fall kommen wird, löslichen Kaffee mitnehmen! Der Europäer benötigt zum Start in den Tag einfach diese braune bittere Flüssigkeit um Fahrt aufzunehmen! Die Chinesen anscheinend nicht!

Was ist Dein Resümee von dieser Reise?

Die Reise unter Führung unseres deutschen Ansprechpartners Thorsten Wallerius war ein beeindruckender Erfolg. Alle Vorurteile die wir noch zu Beginn der Reise hatten wurden beseitigt. Mehr noch, es wurde uns ganz klar aufgezeigt, welchen Weg Hikvision in Zukunft nehmen wird und welche Technologien uns noch erwarten werden.

Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde! So in etwa kann man die Reise nach China kurz und knapp beschreiben.

 

 

 

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